Asyl in Papenburg

Papenburg ist für viele Menschen eine Zuflucht, ein Asyl, die aus verschiedenen Ländern zu uns kommen. Sie erhoffen sich hier Sicherheit und ein Leben in Freiheit. Die Stadt Papenburg hilft an vielen Stellen, dass dieser Aufenthalt, wie lang er auch sein mag, in Papenburg gelingen kann. Dazu gibt es klare gesetzliche Vorgaben, welche Leistungen Asylbewerbern und Flüchtlingen zustehen, diese werden erbracht. Es wird in Papenburg aber noch weit mehr auf die Beine gestellt. Dank vieler Hauptamtlicher und vor allem Ehrenamtlicher ist es in unserer Stadt möglich, diesen Menschen, die teilweise alles verloren haben, eine Perspektive aufzuzeigen, Kontakte zu ermöglichen und Papenburg für sie nicht nur zu einer Zuflucht zu machen, sondern zu einem Zuhause.


Hier geht es zur Koordinierungsstelle des DRK Emslands für die ehrenamtliche Flüchtlingsarbeit.


Die Bereitschaft von Papenburgerinnen und Papenburgern, sich in diesem Bereich einzubringen, durch freiwilligen Einsatz und durch Spenden hat in den vergangenen Wochen einen starken Aufschwung erfahren. Auf dieser Seite möchten wir alle Informationen bereitstellen, die man für eine Kontaktaufnahme, für die Hilfeleistung oder die Spendenabgabe benötigt. (Sollten dennoch Fragen unbeantwortet bleiben, bitte eine Mail senden).


Wer Wohnraum zur Vermietung melden möchte, kann sich an Karin Jansen wenden (Telefon: 04961-82113).


Das DRK in Papenburg koordiniert die Arbeitsgruppen mit den Ehrenamtlichen in der Stadt.

Erste Anlaufstelle für Fragen und Hilfen:

In Papenburg wird die Hilfe für Flüchtlinge zunächst über das Deutsche Rote Kreuz organisiert (Kontakt: Josef Wittrock, Fachbereichsleiter Familie, Jugend Soziales und Migrationsdienst unter 04961 - 9123 2025). Hier laufen die Fäden des ehrenamtlichen Engagements zusammen. Unter dem Dach des DRK sind vier Arbeitsgruppen entstanden, in denen die freiwillige Hilfe gebündelt wird. Diese vier Arbeitsgruppen beschäftigen sich mit den Themen:


AG Mobilität (Kontakt: Gerhard Müßing)

Die Arbeitsgruppe Mobilität kümmert sich darum, dass die Flüchtlinge und Asylbewerber in Papenburg auch in der Lage sind, verschiedene Punkte im Stadtgebiet zu erreichen. Besonders im Fokus stehen dabei die Menschen, die in den äußeren Bereichen Papenburgs untergebracht sind. Dafür werden den Flüchtlingen gespendete Fahrräder zur Verfügung gestellt. Außerdem gibt es in dringenden Fällen einen Fahrservice. (Zum Thema Fahrradspenden geht es hier). Ebenfalls werden den Flüchtlingen die Verkehrsregeln beigebracht.


AG Soziale Betreuung (Kontakt: Michael Ottens)
Die Arbeitsgruppe Soziale Betreuung kümmert sich darum, dass Flüchtlinge und Asylbewerber Ansprechpartner in der Stadt finden, mit denen sie abseits der offiziellen Anforderungen, soziale Kontakte knüpfen können. Das können gemeinsame, sportliche Aktivitäten sein, wie Fußball spielen, oder Treffen zum gemeinsamen Kaffee trinken oder auch gemeinsame Stadtrundgänge. Die Möglichkeiten sind vielfältig. Allerdings brauchen die Ehrenamtlichen zuvor eine Anleitung, wie man mit dem zumeist traumatisierten Menschen umgehen sollte - dabei stehen gesellschaftliche, kulturelle und religiöse Verschiedenheiten im Fokus, auf die hingewiesen werden muss.


AG Arbeit und Beschäftigung (Kontakt: Rudolf Sievers)

Die Arbeitsgruppe Arbeit und Beschäftigung kümmert sich darum, Flüchtlingen und Asylbewebern Arbeitsgelegenheiten zu vermitteln. Da die gesetzlichen Regelungen hier eng sind und viele Flüchtlinge und Asylbewerber die deutsche Sprache nicht beherrschen, stellt das die AG vor große Herausforderungen. Allerdings konnten bereits einige Praktika und 1-Euro-Arbeitsgelegenheiten vermittelt werden.


AG Kommunikation (Kontakt: Anne Messmann)

Die Arbeitsgruppe Kommunikation kümmert sich darum, dass Flüchtlinge und Asylbewerber die deutsche Sprache lernen können und Treffpunkte zum gemeinsamen Gespräch haben. Es geht dabei bei den meisten Aslybewerbern darum, ihnen die Grundkenntnisse der Sprache zu vermitteln und ihnen Orientierungshilfen im Alltag zu verschaffen. Mittlerweile haben aber auch schon viele Asylbewerber und Flüchtlinge ein fortgeschrittenes Niveau erreicht und können sich verständigen. Der Sprachunterricht findet immer vormittags statt. Das Angebot kann allerdings noch erweitert werden.