Gut Altenkamp als Denkmal ausgezeichnet

Die Leiterin des Gutes Altenkamp, Thea Lindt (zweite von rechts), freut sich mit der zweiten stellvertretenden Aschendorfer Ortsbürgermeisterin Petra Behnes (rechts) sowie Vertretern der Verwaltung und des Landesamtes für Denkmalschutz über die Denkmalplakette für das Gut Altenkamp.

„Die Sanierung dieses Denkmals ist mit viel Liebe zum Detail und Finderspitzengefühl umgesetzt worden. Man kann hier durchaus von einem Denkmal nationaler Bedeutung sprechen“, geriet Niels Juister am Dienstagnachmittag regelrecht ins Schwärmen. Der Gebietsreferent des niedersächsischen Landesamtes für Denkmalpflege war zum Gut Altenkamp nach Aschendorf gekommen, um das Gut als erstes Gebäude in Papenburg mit der neuen Denkmal-Plakette zu versehen. „Diese Plakette weist nicht nur auf die Denkmäler in Niedersachsen hin, sondern zeigt vor allem die hervorragenden Beispiele denkmalpflegerischer Tätigkeit – wie eben hier in Aschendorf beim Gut Altenkamp“, sagte Juister. Das Lob nahm Papenburgs Stadtbaurat Jürgen Rautenberg stellvertretend für seine Vorgänger gerne entgegen: „Es ist natürlich eine besondere Würdigung vor allem der Verdienste der Sanierung, aber auch dann in der Folge des Unterhalts des Gutes Altenkamp.“


Auch wenn das barocke Herrenhaus mit seiner weitläufigen Gartenanlage in der Sanierung und im Unterhalt die Stadt viel Geld koste, seien diese Mittel gut angelegt, ist sich Rautenberg sicher. „Das Gut Altenkamp ist nicht nur für Aschendorf und die Gesamtstadt ein Schmuckstück, sondern für die ganze Region.“ Dieser Meinung schloss sich auch Petra Behnes an. Die zweite stellvertretende Ortsbürgermeisterin hob die historische Bedeutung des Gebäudes hervor. Sie freue sich, dass diese Bemühungen nun auch mit der offiziellen Denkmal-Plakette durch das Landesamtes sichtbar dokumentiert würden. Im Anschluss an die Übergabe wurde die Plakette auch direkt angebracht. Ab sofort ist das Gut Altenkamp damit das erste in Papenburg ausgezeichnete Denkmal.