Wochen gegen Rassismus – Aktion im JUZ am 24. März

Mohamed Amin Al Kharaba, Anne Sonntag da Cruz, Aiham Essa und Andreas Dallmann (von links) freuen sich bereits auf die Aktionen zu den „Internationalen Wochen gegen Rassismus“ in diesem Jahr.

Am 21. März 1960 demonstrierten rund 20.000 Menschen in Südafrika friedlich gegen die diskriminierenden Passgesetze des damaligen Apartheid-Regimes. Die Polizei erschoss 69 Demonstranten. Das Massaker von Sharpeville ging in die Geschichte ein und führte dazu, dass die Vereinten Nationen 1966 den 21. März zum „Internationalen Tag für die Beseitigung der Rassendiskriminierung“ ausriefen. Ein Tag der damals wie heute unbedingt notwendig ist. Denn auch heutzutage trifft man in allen Teilen der Welt Rassismus an.


Mittlerweile beziehen so viele Menschen mit den unterschiedlichsten Aktionen Stellung gegen Rassismus, dass seit 2008 der Aktionszeitraum von einer auf zwei Wochen erweitert wurde. „Wir nehmen mit unserem Kooperationspartner, der VHS Papenburg, schon seit Jahren aktiv an den Internationalen Wochen teil,“ so Andreas Dallmann, Leiter des städtischen Jugendzentrums Papenburg. „In diesem Jahr lautet das Motto der Aktion – Zwischenmahlzeit – und wir wollen uns damit beschäftigen, was für andere Nationalitäten sonst typisch ist und vielleicht feststellen, dass es dieses Attribut gar nicht oder nur in unseren Köpfen gibt“, erläutert Dallmann weiter.


„Es gibt vor allem zwei Dinge, die Menschen verbinden: Essen und Musik“, sagt Anne Sonntag da Cruz von der VHS Papenburg. Los geht es am 24. März 2017 um 19 Uhr im Jugendzentrum Papenburg. Der Eintritt ist frei. Es sollen noch ein paar Sketche präsentiert werden, die mit einem Augenzwinkern auf typische Verhaltensweisen der unterschiedlichen Nationalitäten eingehen. „Außerdem haben wir mit Aiham Essa und Mohamed Amin Al Kharaba haben wir zwei junge Männer aus Syrien mit im Boot, die es verstehen, ein schmackhaftes arabisches Buffet zu zaubern“, sagen Sonntag da Cruz und Dallmann.