Link zur Landesgartenschau Papenburg 2014
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Großes Bürgerinteresse am Infoabend zur Landesgartenschau

Fast bis auf den letzten Stuhl besetzt war die Infoveranstaltung zur Landesgartenschau 2014 im Saale Hilling. Fördervereins- Vorsitzender Gerhard Schulz (im Hintergrund am Rednerpult) führte durch die Veranstaltung.
Mehr als 200 Besucherinnen und Besucher aus Papenburg und der Region sind gekommen.
Der Förderverein der Landesgartenschau Papenburg hatte, gemeinsam mit der Stadt und der Landesgartenschaugesellschaft, die Bürgerinnen und Bürger Papenburgs und der umliegenden Kommunen für den Abend des 20. Februar zu einer öffentlichen Informationsveranstaltung in das Hotel Hilling am Papenburger Obenende eingeladen.
 
„Begeistert und dankbar“ zeigt sich der Vorsitzende des Fördervereins der Landesgartenschau, Gerhard Schulz. Das rege Interesse der Papenburger und der Bürgerrinnen und Bürger der Region habe ihn sehr erleichtert. Nachdem die Regularien des Fördervereins schnell abgewickelt sind, wirbt Schulz für den Beitritt zum Förderverein: „Wir müssen jetzt alle zusammenrücken!“
 
Landschaftsarchitekt Stephan Lenzen bittet an die Adresse der Anwesenden „um Vertrauen“: Aus der Erfahrung von Gartenschauprojekten wie Koblenz 2011 oder in diesem Jahr in Hamburg (IGS 2013) sei das Büro kompetent, auch in Papenburg ein „gutes Ergebnis“ zu erreichen. Lenzen präsentiert detailreich den aktuellen Stand der Planung.
 
In manchen Bereichen sei man schon sehr weit – „der Zeit- und Realisierungsdruck ist infolge des geringen Vorlaufs enorm groß“, sagt er. Daher wolle man die Stauden bis zum Sommer im Boden haben, um im kommenden Jahr „ein gutes Bild“ abzugeben. Die Farbwahl sei mit Blautönen am „maritimen Thema der MS Blühende Papenburg orientiert“. Lenzen weiß: „Blumen, Stauden, die Themengärten sind das Salz in der Suppe von Gartenschauen, das, wo sich die Besucher ihre Inspirationen für den heimischen Garten holen.“ In anderen Bereichen müsse man noch nachdenken, immerhin sei gerade erst die Vorentwurfsphase abgeschlossen, so der Landschaftsarchitekt.
 
Gegen Ende seines Vortrages mahnt er: „Wir können unseren Teil mit der Planung tun, doch eine Gartenschau ist nur so gut und erfolgreich, wie die Bevölkerung ein guter Gastgeber ist, wie sie sich einbringt!“ Das meine die öffentlichen Flächen ebenso wie private Vorgärten. Gleiches unterstreicht im nachfolgenden Vortrag auch Westerstedes Bürgermeisters Klaus Groß, der als Gastredner eindrucksvoll zeigt, was „florales“ bürgerschaftliches Engagement in einer Stadt zum Positiven verändern kann.
 
Gartenschaugeschäftsführer Lars Johannson stellt gegen Ende der Veranstaltung die Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter seines Teams vor und beantwortet Fragen des Auditoriums, beispielsweise nach der Anbindung der einzelnen Stadtteile und konkret von Gut Altenkamp. Eine Shuttle-Lösung sei nicht finanzierbar, man sei jedoch „in Verhandlungen über eine bessere und regelmäßige Busanbindung.“ Um die Gestaltung des Bahnhofsumfeldes sowie alle Fragen dessen, was bei der Durchführung der Landesgartenschau außerhalb des Kerngeländes nachhaltig zu gestalten sei, werde sich die Stadt kümmern, stellt Bürgermeister Jan Peter Bechtluft auf Nachfrage klar. Für die konkrete Umsetzung, etwa die Pflege von Beeten, wirbt auch der Bürgermeister um bürgerschaftliches Engagement, darum mitzumachen und mitzudenken.